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Im Antlitz der Zeit – Gesichter als Spiegel der Biografie
Die Ausstellung wurde 2016 bereits in Kassel und Dresden gezeigt. Am 9. Juni 2018 war sie in den Räumen von SYIM, Sickingenstraße 10b, in Kassel zu sehen. 

Die Foto-Ausstellung “Im Antlitz der Zeit – Gesichter als Spiegel der Biografie” vereint 26 Porträtfotos von Frauen und Männern im Altersabstand von sieben Jahren. In der Biografiearbeit dient der Sieben-Jahre-Rhythmus als eine mögliche Orientierung für Entwicklungen und Herausforderungen im Lebensverlauf.
Menschen im Alter von 0 bis 84 Jahre zeigen sich uns Betrachtenden ungeschminkt und mit offenen und geschlossenen Augen. Wir dürfen schauen. Die Gesichter dieser Babys, Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in aufeinander folgenden Lebensabschnitten ermöglichen die ruhige Betrachtung des menschlichen Antlitzes. In der Begegnung mit ihnen begegnen wir unseren eigenen Entwicklungs-, Reife- und Abschiedsschritten.
Außer den großformatigen Fotos ist auch ein Video zu sehen, in dem die unterschiedlichen Gesichter eines nach dem anderen zur nächsten Altersstufe übergehen.


In einem Flyer werden die verschiedenen Lebensabschnitte mit den jeweiligen Lebensaufgaben beschrieben: Hier begegnen wir – je nach Altersphase – den Unschuldigen, den Suchenden, den Tragenden, den Gelassenen und den Weisen.

Wir Menschen sind rhythmische Wesen. Wir bewegen uns im Zeitlichen. Dies zeigt sich als Entwicklung und Alterung und bildet die Grundlage unserer Biografie. Diese stille Verwandlung geschieht ohne unser Zutun und unsere Einwilligung, in ihr werden wir vom Leben gestaltet und gezeichnet. Je nachdem, an welcher Stelle wir uns als Zeitwesen befinden, agieren und reagieren wir unterschiedlich auf Kontexte, Umwelten, Ereignisse. Unsere Handlungsmöglichkeiten und Grenzen sind verbunden mit der Altersphase, in der wir stehen.

Das Projekt „Im Antlitz der Zeit“ veranschaulicht die Entwicklungsphasen des menschlichen Lebens durch Porträtaufnahmen und Zitate. Es werden je 14 Porträtfotos von weiblichen und männlichen Personen gezeigt. Der Altersabstand orientiert sich am 7-Jahres-Rhythmus, der die sich wandelnden Lebensthemen kennzeichnet. Ein Entwicklungsbogen entsteht, der Menschen im Alter von 0 (5 Monate) bis 91 Jahren zeigt.

Die Personen sind ungeschminkt und mit geschlossenen Augen zu sehen. Die Fotos sind vor neutralem Hintergrund aufgenommen. Sie ermöglichen die ruhige Betrachtung des menschlichen Antlitzes und die Begegnung und Auseinandersetzung mit Entwicklungs-, Reife- und Abschiedsprozessen im Lebensverlauf.

Die Porträtreihe ist in Dreiergruppen untergliedert: 0-14 Jahre, 21-35 Jahre, 42-56 Jahre, 63-77 Jahre, 84-91 Jahre. Dadurch wird die Wahrnehmung der Betrachtenden geführt und der Lebensprozess differenziert sichtbar. Jede Dreier-Phase ist gekennzeichnet durch ein Hineingehen, ein Darinstehen und ein Heraustreten aus den entsprechenden Themen. In kurzen Texten zu jedem Foto wird das Thema der jeweiligen Lebensphase deutlich.
Es gibt zusätzlich ein leeres Bild für den Zeitraum vor der Zeugung und für den nach dem Tod. Diese Leerstellen verkörpern zugleich die Zeitlichkeit unserer Existenz auf dieser Erde und die spirituellen Fragen des Davor und Danach.

Ausstellungsort: Die Ausstellung war 2016 in Kassel (Galerie im Verwaltungsgerichtshof) und in Dresden (Evangelische Hochschule) zu sehen. Sie kann auch in anderen Orten gezeigt werden. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf unter
Konzeption: Herta Schindler, Jahrgang 1957
Fotografien: Joscha Bongard, Jahrgang 1994
Weitere Infos: www.hertaschindler.de

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Schule fordert Lehrer*innen auf vielen Ebenen. Um bei all den Herausforderungen und Konfliktpotenzialen überzeugend zu agieren, ist es hilfreich, innere Haltungen zu bestimmten Verhaltensweisen bewusst zu machen und dadurch verbal und nonverbal klar und  überzeugend zu kommunizieren. Das Seminar unterstützt dabei, pädagogische Präsenz in unterschiedlichen Situationen zu behalten, zu entwickeln und  wieder zu gewinnen. Alle Infos und Anmeldung hier.

Save the date!

Am 15. Februar 2025 veranstalten wir eine bundesweite Fachtag “Systemische Biografiearbeit” in Kassel. Kooperationspartner ist die Universität Kassel.

Zum Programm:
Am Vormittag gibt es Impulsreferate, am Nachmittag finden Workshops mit fachlichen Schwerpunkten statt. Dabei wird es auch gute Gelegenheit zu Austausch und Vernetzung geben.
Wir freuen uns, dass Referent*innen aus unterschiedlichen Praxisfeldern und mit verschiedenen theoretischen Hintergründen zugesagt haben. Sie dürfen gespannt sein!
Hier erhalten Sie weitere Informationen. 

 

“Im Antlitz der Zeit” – Gesichter als Spiegel der Biografie
Die Ausstellung ist bis Ende Mai 2024 im Stadtteilzentrum Agathof in Kassel-Bettenhausen zu sehen.

Die Foto-Ausstellung “Im Antlitz der Zeit – Gesichter als Spiegel der Biografie” vereint 26 Porträtfotos von Frauen und Männern im Altersabstand von sieben Jahren. In der Biografiearbeit dient der Sieben-Jahre-Rhythmus als eine mögliche Orientierung für Entwicklungen und Herausforderungen im Lebensverlauf.
Menschen im Alter von 0 bis 84 Jahre zeigen sich uns Betrachtenden ungeschminkt und mit offenen und geschlossenen Augen. Wir dürfen schauen. Die Gesichter dieser Babys, Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in aufeinander folgenden Lebensabschnitten ermöglichen die ruhige Betrachtung des menschlichen Antlitzes. In der Begegnung mit ihnen begegnen wir unseren eigenen Entwicklungs-, Reife- und Abschiedsschritten.
Außer den großformatigen Fotos ist auch ein Video zu sehen, in dem die unterschiedlichen Gesichter eines nach dem anderen zur nächsten Altersstufe übergehen.

 


In einem Flyer werden die verschiedenen Lebensabschnitte mit den jeweiligen Lebensaufgaben beschrieben: Hier begegnen wir – je nach Altersphase – den Unschuldigen, den Suchenden, den Tragenden, den Gelassenen und den Weisen.

Wir Menschen sind rhythmische Wesen. Wir bewegen uns im Zeitlichen. Dies zeigt sich als Entwicklung und Alterung und bildet die Grundlage unserer Biografie. Diese stille Verwandlung geschieht ohne unser Zutun und unsere Einwilligung, in ihr werden wir vom Leben gestaltet und gezeichnet. Je nachdem, an welcher Stelle wir uns als Zeitwesen befinden, agieren und reagieren wir unterschiedlich auf Kontexte, Umwelten, Ereignisse. Unsere Handlungsmöglichkeiten und Grenzen sind verbunden mit der Altersphase, in der wir stehen.

Das Projekt „Im Antlitz der Zeit“ veranschaulicht die Entwicklungsphasen des menschlichen Lebens durch Porträtaufnahmen und Zitate. Es werden je 14 Porträtfotos von weiblichen und männlichen Personen gezeigt. Der Altersabstand orientiert sich am 7-Jahres-Rhythmus, der die sich wandelnden Lebensthemen kennzeichnet. Ein Entwicklungsbogen entsteht, der Menschen im Alter von 0 (5 Monate) bis 91 Jahren zeigt.

Die Personen sind ungeschminkt und mit geschlossenen Augen zu sehen. Die Fotos sind vor neutralem Hintergrund aufgenommen. Sie ermöglichen die ruhige Betrachtung des menschlichen Antlitzes und die Begegnung und Auseinandersetzung mit Entwicklungs-, Reife- und Abschiedsprozessen im Lebensverlauf.

Es gibt zusätzlich ein leeres Bild für den Zeitraum vor der Zeugung und für den nach dem Tod. Diese Leerstellen verkörpern zugleich die Zeitlichkeit unserer Existenz auf dieser Erde und die spirituellen Fragen des Davor und Danach.

Ausstellungsort: Stadtteilzentrum Agathof, Agathofstraße 48, 34123 Kassel-Bettenhausen. Infos: www.agathof.de

Zeiten: Die Bilder sind im Café Agathe mittwochs von 14.30 – 17 Uhr und während der Öffnungszeiten des Stadtteilzentrums Agathof montags bis donnerstags von 9.30 bis 15 Uhr zu sehen. Tel. 0561/572482
Kosten: Der Eintritt ist frei

Konzeption: Herta Schindler, Jahrgang 1957
Fotografien: Joscha Bongard, Jahrgang 1994
Produktion: Holger Schindler

Weitere Infos: www.hertaschindler.de
Die Ausstellung war 2016 bereits in Kassel (Galerie im Verwaltungsgerichtshof) und in Dresden (Evangelische Hochschule) sowie 2018 im SYIM in Kassel zu sehen.
Sie kann auch an anderen Orten gezeigt werden. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt auf unter

 

Krisen wie die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben ihre Spuren hinterlassen – gerade auch in den Schulen und Universitäten. Viele Schüler:innen und Studierende fühlen sich ausgebremst. Sie finden den Anschluss nicht mehr, haben Ziele nicht erreicht, trauen sich nichts mehr zu und manche gehen auch nicht mehr zur Schule. Die Folgen für alle: Stress, Stoffdruck und Versagensangst. In unserer speziell auf Schule, Uni und andere Ausbildungsstätten zugeschnittenen Weiterbildung “Systemische Beratung in Bildungskontexten” können Lehr- und Fachkräfte ihre Tätigkeit reflektieren und die Handlungsmöglichkeiten erweitern.  Die nächste Weiterbildung beginnt am 15. März 2024.  Alle Infos finden Sie hier. 

Wir bieten regelmäßig kostenfreie Infoabende an, um sich eingehend über unsere Fort- und Weiterbildungen zu informieren.

Ein digitaler Infoabend findet am Dienstag, 13. Februar 2024, ab 19.00 Uhr auf der ZOOM-Plattform statt. Kursleiter Dr. Timo Nolle informiert Sie dabei über die einjährige Weiterbildung „Systemische Beratung in Bildungskontexten“.

Ausführliche Infos und Anmeldung zu den Infoabenden hier.

“Resonanz erzeugen” – unter diesem Titel erläutert Herta Schindler in einem Interview mit der Fachzeitschrift “FORUM sozial” ihren Ansatz von systemischer Biografiearbeit. Ihr Anliegen ist es, individuelle Erfahrungen mit gesellschaftlichen Zusammenhängen zu verknüpfen. Das hilft, Polarisierung zu verstehen – und wieder ins Gespräch zu kommen… Hier gehts zum Artikel.
  

Alle Infos zur Weiterbildung “Systemische Beratung in Bildungskontexten” finden Sie hier. 

Im Rahmen der Reihe “100 Menschen 100 Tage” fand am 3. August ein Gespräch mit Herta Schindler über Biografiearbeit und ihr soeben erschienenes Buch “Sich selbst beheimaten” statt. Das Gespräch führte die Künstlerin und Kuratorin Silvia Freyer im Rahmen der Ausstellung “erste Hilfe : first aid” im Hugenottenhaus in Kassel. Die Fragestellung: Welche Form von Erster Hilfe kann Biografiearbeit geben, wie sinnstiftend sind Biografien für die begleiteten Menschen? Das einstündige Interview können Sie durch Klick auf den Bildschirm unten oder hier auf artort.tv auf youtube sehen.

100 Menschen 100 Tage – Therapeutin Herta Schindler

 

Podcast Biografiearbeit:
In diesem 30-minütigen Beitrag hören Sie ein Gespräch von Herta Schindler und Thomas Meczele über Biografiearbeit und das Buch “Sich selbst beheimaten – Grundlagen systemischer Biografiearbeit”:


Die nächste einjährige Weiterbildung in Biografiearbeit (Kurs Biografiearbeit V) beginnt am 16. November 2023. Hier gibts alle Infos.